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	<title>CrossPR &#187; Lohas</title>
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		<title>Im Zeichen des Wassers: Levi’s Jeans</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maren</dc:creator>
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Januar 2011 – Levi’s neues Statement zum Thema Nachhaltigkeit heißt &#8220;Levi’s Water&#60;Less Line&#8221; und ist eine Jeanskollektion, bei deren Herstellung bis zu 96 Prozent weniger Wasser verbraucht wird. So wird beispielsweise beim Stonewashprozess ganz auf Wasser verzichtet und eine spezielle Ozonmaschine für den Veredelungsprozess einge-setzt. Damit die nachhaltige Jeans auch nach dem Kauf weiterhin Gutes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2011/02/levis_waterless_logo.jpg"></a></p>
<p><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2011/02/Jeans.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1710" title="Blue jeans" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2011/02/Jeans-300x207.jpg" alt="" width="296" height="207" /></a>Januar 2011 – Levi’s neues Statement zum Thema Nachhaltigkeit heißt &#8220;Levi’s Water&lt;Less Line&#8221; und ist eine Jeanskollektion, bei deren Herstellung bis zu 96 Prozent weniger Wasser verbraucht wird. So wird beispielsweise beim Stonewashprozess ganz auf Wasser verzichtet und eine spezielle Ozonmaschine für den Veredelungsprozess einge-setzt. Damit die nachhaltige Jeans auch nach dem Kauf weiterhin Gutes tut, ist der Käufer zudem dazu aufgerufen, seine Jeans weniger und bei niedrigeren Temperaturen zu waschen. Das soziale Engagement des Jeansherstellers geht aber noch weiter: Seinem Wasser-Motto getreu stellt Levi’s künftig bedürftigen Gemeinden sauberes Trinkwasser zur Verfügung.</p>
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		<title>CrossPR geht auf Entdeckungstour im Meraner Land in Südtirol</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate PR]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse- und Medienarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[CrossPR setze sich im Rahmen eines Pitches erfolgreich durch und zeichnet nun im Auftrag der Marketinggesellschaft Meran (MGM) neben der kontinuierlichen strategischen Beratung auch für die Bereiche Medienarbeit sowie Social Media/Web 2.0 verantwortlich. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Meraner-Land.jpg"><img class="size-full wp-image-931  alignleft" title="Meraner Land" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Meraner-Land.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a>Düsseldorf, 22.02.2010. – Die Düsseldorfer PR-Agentur CrossPR übernimmt ab sofort die Kommunikation für die Ferienregion Meraner Land/ Südtirol im deutschsprachigen Raum. CrossPR setze sich im Rahmen eines Pitches erfolgreich durch und zeichnet nun im Auftrag der Marketinggesellschaft Meran (MGM) neben der kontinuierlichen strategischen Beratung auch für die Bereiche Medienarbeit sowie Social Media/Web 2.0 verantwortlich. Besonderer Wert wird auf Issuemanagement und die individuelle Ansprache von Qualitätsmedien im Print- und Online-Segment gelegt. Mit Fokus auf die Zielgruppe der LoHaS (Lifestyle of Health and Sustainability) soll die Entwicklung der Ferienregion Meraner Land vorangetrieben werden </strong></p>
<p>„Gemeinsam mit CrossPR wollen wir den Kontrastreichtum und die einzigartige Mischung aus alpinen und mediterranen Elementen als USP der Ferienregion hervorheben“, so Thomas Aichner, Geschäftsführer MGM. „Zentrales Ziel der Kommunikation ist die Profilschärfung der Ferienregion Meraner Land innerhalb Südtirols.“ Klassische Themen des Tourismus sollen aus spannenden Blickwinkeln betrachtet und neue Themen, wie zum Beispiel die autonome und saubere Energiegewinnung in Südtirol in einem touristischen Kontext dargestellt werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>CrossPR setzt bei der bevorstehenden Aufgabenstellung im Zuge der klassischen Pressearbeit insbesondere auf die individuelle Ansprache ausgewählter Special Interest Medien. „Wir freuen uns, MGM bei der Erreichung ihrer kommunikativen Ziele unterstützen zu können“, so Kai-Achim Jach, Geschäftsführer CrossPR GmbH. „Gerade bei einer so durch Vielfalt geprägten Ferienregion wie dem Meraner Land, stellt die Kommunikation eines scharfen Profils in Abgrenzung zu anderen Ferienregionen eine anspruchsvolle und sehr reizvolle Herausforderung dar.“</p>
<p><strong>Über MGM</strong></p>
<p>Die Konsortialgesellschaft Marketinggesellschaft Meran (MGM) wurde im März 2006 gegründet und hat ihren Sitz in Meran, Südtirol. Gesellschafter der MGM sind die 15 örtlichen Tourismusorganisationen der Stadt Meran und ihrer Umgebung.</p>
<p>Auftrag der MGM ist es, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, die zur Entwicklung und langfristigen Konsolidierung der Tourismuswirtschaft in der Ferienregion Meraner Land beitragen.</p>
<p>Die einzelnen Aufgaben der MGM teilen sich in vier Bereiche:</p>
<ul>
<li>Die Erarbeitung von qualitativen und quantitativen Zielen für die touristische Entwicklung der Ferienregion Meraner Land.</li>
<li> Die Entwicklung eines klaren Profils für die Region, das im Einklang mit den Werten der Dachmarke Südtirol steht.</li>
<li>Die Bearbeitung von ausgewählten Märkten durch Maßnahmen, die das Profil der Region in der Wahrnehmung der Zielgruppen schärfen und den Verkauf der touristischen Produkte fördern.</li>
<li>Die Erfüllung der Aufgaben eines Kompetenzzentrums für alle Tourismus relevanten Institutionen der Region.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.meranerland.com">www.meranerland.com</a></p>
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		<title>Klimaneutral tanken &#124; CrossPR setzt Arktik-Tankkarte in Szene</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:47:31 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lohas]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ARKTIK GmbH hat eine innovative Tankkarte entwickelt, mit der klimabewusste Autofahrer die eigenen CO2-Emissionen direkt beim Tanken automatisch und hundertprozentig ausgleichen können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Screenshot_HP_ARKTIK.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1018" title="Screenshot_HP_ARKTIK" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Screenshot_HP_ARKTIK-299x168.jpg" alt="" width="299" height="168" /></a>Düsseldorf, Dezember 2009. – Ab sofort betreut CrossPR die ARKTIK GmbH. Das Hamburger Start up-Unternehmen hat eine innovative Tankkarte entwickelt, mit der klimabewusste Autofahrer die eigenen CO<sub>2</sub>-Emissionen direkt beim Tanken automatisch und hundertprozentig ausgleichen können. Die Arktik-Karte ist damit das erste Angebot, das CO<sub>2</sub>-Ausgleich durch zertifizierte Klimaschutzprojekte alltagstauglich macht. CrossPR wird ARKTIK im Rahmen der klassischen Medienarbeit unterstützen, außerdem sind Kooperationen mit zielgruppenaffinen Internetportalen geplant.</strong></p>
<p>Mit der innovativen Tankarte richtet sich ARKTIK an Menschen, denen das Thema Klimaschutz am Herzen liegt, die aber trotzdem nicht immer auf ihr Auto verzichten können. Die Botschaft in der Kommunikationsarbeit lautet deshalb stets: CO<sub>2</sub>-Vermeidung und -Reduktion stehen an erster Stelle, danach erst kommt CO<sub>2</sub>-Kompensation als zweitbeste Lösung.</p>
<p>Um die ARKTIK-Karte bekannt zu machen und vor allem das komplexe Thema CO<sub>2</sub>-Kompensation auf der Medienagenda zu platzieren, leistet CrossPR Kommunikationsarbeit im Print-, Online- und Hörfunkbereich. Neben der reinen Information über das neue Angebot geht es vor allem um die Vermittlung von Interviews und das Platzieren von ARKTIK als Case Study „Junge Gründer“.</p>
<p>Über Kooperationen mit Nachhaltigkeitsportalen wie z.B. Utopia.de soll zudem der Dialog mit eher kritischeren Konsumenten gestärkt und generiert werden.</p>
<p><a href="http://www.arktik.de/"><strong>www.arktik.de</strong></a></p>
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<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 10pt;" lang="EN-GB"> </span></strong></p>
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		<title>Flagge zeigen am Weltwassertag &#8211; Soda-Club inszeniert Trinkwasser mit bundesweiter Eventreihe</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 09:07:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Trinkwasser ist kostbar und verdient mehr Wertschätzung!" - für diese Botschaft steht seit 1992 der Weltwassertag der Vereinten Nationen und jetzt auch das „World Water Dinner" der Soda-Club-GmbH. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Limburg, März 2009. „Trinkwasser ist kostbar und verdient mehr Wertschätzung!&#8221; &#8211; für diese Botschaft steht seit 1992 der Weltwassertag der Vereinten Nationen und jetzt auch das „World Water Dinner&#8221; der Soda-Club-GmbH. Die von CrossPR initiierte Veranstaltung findet rund um den 22. März in ausgewählten Restaurants in fünf deutschen Großstädten statt und wirbt für einen bewussten Umgang mit dem kostbaren Nass. Gleichzeitig schärft Soda-Club sein Profil als Anbieter von umweltfreundlichen Trinklösungen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/World-Water-Dinner.de_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1006" title="World-Water-Dinner.de" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/World-Water-Dinner.de_-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" /></a>Aus gegebenem Anlass schenken alle am World Water Dinner teilnehmende Restaurants rund um den Weltwassertag kein Wasser in Flaschen, sondern ausschließlich Trinkwasser aus der Leitung aus. Ein Glas Wasser kostet einen Euro, und mit jedem Glas unterstützt der Gast Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern. Die kompletten Wassereinnahmen aus dem Aktionszeitraum kommen anschließend der Initiative Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. zugute, die weltweit Trinkwasserprojekte realisiert. Speziell kreierte Weltwassertag-Menüs sowie Informationen, Ausstellungen und Performances zum Thema Wasser runden die World Water Dinner-Veranstaltungen ab.</p>
<p>Mit der von CrossPR initiierten Eventreihe soll vor allem die Zielgruppe der nachhaltigen Konsumenten angesprochen werden, die auch im Freizeitbereich immer stärker auf verantwortungsvollen Genuss setzt. „Die Gäste der World Water Dinner-Restaurants erleben in der angenehmen Atmosphäre eines Restaurants, dass Trinkwasser aus der Leitung gesellschaftsfähig ist und gut schmeckt&#8221;, so CrossPR-Projektleiterin Ann-Sophie Altmeier. „Die bereitgestellten Informationen klären außerdem über den Wert von Wasser auf. Die Gäste können sich informieren und sich direkt vor Ort engagieren &#8211; und das, ohne auf Genuss und Vergnügen verzichten zu müssen.&#8221;</p>
<p><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Logo_WWD.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1008" title="Logo_WWD" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Logo_WWD.jpg" alt="" width="150" height="100" /></a>Bekanntheit erreicht das „World Water Dinner&#8221; vor allem über PR in Print- und Onlinemedien. Als zentrale Kommunikationsplattform fungiert die von CrossPR eigens für diese Aktion ins Leben gerufene Website <a href="http://www.world-water-dinner.de/">www.world-water-dinner.de</a>. Hier befinden sich alle Infos rund um die Aktion, den Weltwassertag und Trinkwasser in Deutschland. Außerdem wird auf der Internetseite das gesamte Reservierungsprozedere für die einzelnen Gastronomien in München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Köln gebündelt.</p>
<p>CrossPR konzipierte die Idee zum „World Water Dinner&#8221; und war außerdem für die Umsetzung aller Maßnahmen verantwortlich.</p>
<p><a href="http://www.sodaclub.de/">www.sodaclub.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Volltreffer: Mediaplanung für die schwer greifbaren LOHAS</title>
		<link>http://www.crosspr.de/index.php/01/volltreffer-mediaplanung-fur-die-schwer-greifbaren-lohas/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 14:39:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Lohas]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind der Hype für Trendforscher, Soziologen und Marketingentscheider: Die LOHAS - Menschen, die „Lifestyle of Health and Sustainability" (Gesundheit und Nachhaltigkeit) leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Gastbeitrag </strong><strong>Martin Albrecht</strong><strong>, Geschäftsführer Touchpoint GmbH </strong></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Martin-Albrecht.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1065" title="Martin Albrecht" src="http://213.148.150.43/ext/webseiten/crosspr/wp-content/uploads/2010/04/Martin-Albrecht-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></strong></span><strong>Auf das Warum folgt das Wie</strong><br />
Sie sind der Hype für Trendforscher, Soziologen und Marketingentscheider: Die LOHAS &#8211; Menschen, die „Lifestyle of Health and Sustainability&#8221; (Gesundheit und Nachhaltigkeit) leben. Seitdem das Label für den Trend zum nachhaltigen Konsum zunächst in den USA durch die Medien geisterte, stellte sich für Marketer zunächst die Frage, ob sie den Trend überhaupt ernst nehmen müssen, oder ob das Thema so schnell wieder verschwindet wie z.B. das apokalyptisch bejubelte Second Life. Jetzt befindet sich die Kommunikationsbranche in der nächsten Phase der real existierenden LOHAS. Die Frage lautet jetzt: Wie erreicht man sie?</p>
<p><strong>Wie analysiert man die LOHAS?</strong><br />
Wer die LOHAS quantitativ und qualitativ verstehen möchte, hat seit einigen Monaten die Qual der Wahl: Es existieren mehrere originäre Analysen zum Thema, einige Verlage haben sogar Zielgruppen-Definitionen für Markt-Media-Studien vorgelegt, sodass man z.B. mit der Typologie der Wünsche (Hubert Burda Media) oder der AWA (IfD Allensbach) eine LOHAS-Zielgruppe ebenso leicht zählen kann wie Porschefahrer oder Katzenhalter.</p>
<p>Mittlerweile hat auch die verschnarchteste Anzeigenabteilung ihren Werbekunden eine eigene Analyse zum Thema präsentiert, alle mit demselben Inhalt: Ja, der LOHAS existiert. Gern flaniert er mit einem überteuerten Coffee-to-Go in der Hand und einer Yoga-Matte unterm Arm durch die Großstädte und erfreut seine Mitmenschen durch seine überhaupt nicht schlabbrige Fair Trade Jeans.</p>
<p>Genau darin liegt das Problem. Keine dieser Analysen kommt über Stereotypen hinaus, die jeder kennt, der sich in den letzten Jahren in einem Szeneviertel einer westlichen Großstadt umgeschaut hat. Kaum eine Website oder Zeitschrift, die keine überdurchschnittlichen Affinitätswerte für diesen Typus aufweist. Ein Mediaplan für die LOHAS sollte demnach kein TV, bisschen Radio, reichlich Print und viel Online enthalten.</p>
<p><strong>Wie erreicht man die LOHAS?</strong><br />
Mit Verlaub, so leicht ist es nicht. In unserer eigenen Analyse, dem im Mai dieses Jahres vorgelegten LOHAS-Monitor, sind wir anders vorgegangen. Was die LOHAS eint, ist ihre Multioptionalität bis hin zur Widersprüchlichkeit, z.B. zwischen ökologischem Bewusstsein und hedonistischer Lebensführung. Eine richtige Definition der LOHAS muss daher in den Einstellungen ansetzen, nicht in der Demografie, im Konsum oder in einem bestimmten Verhalten. Aus unserem Monitor ergeben sich zehn beschreibende Lifestyle-Komponenten, die für die Mediaplanung drei wesentliche Eckpunkte markieren.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Erstens zur Zielgruppenbestimmung:</strong><br />
LOHAS haben keine demographische Heimat: Sicherlich, ein hoher Bildungsgrad, einhergehend mit hohem frei verfügbaren Einkommen, Entscheiderstatus und städtischem Umfeld begünstigen die Ausprägung eines LOHAS-Mindsets. Aber das Streben nach einem nachhaltigen Lebensstil findet sich bei Handwerkern, Studenten und Golfern. Wer seine Zielgruppe auf das Vorhandensein eines LOHAS-Mindsets reduziert, wird mit dem fortschreitenden gesamtgesellschaftlichen Streben zur Nachhaltigkeit keine wirklich ausdifferenzierte Zielgruppe ansprechen. Das Mindset muss daher mit anderen markenrelevanten Faktoren kombiniert werden, um z.B. die Zielgruppe von Fernreisenden auf solche mit Interesse an Eco-Tourism zu reduzieren.</p>
<p><strong>Zweitens zu den Inhalten:</strong><br />
LOHAS sind zynische Verbraucher, welche sich für die langfristige, komplexe Geschichte hinter einer Markenstory interessieren. Sie sind relativ immun gegenüber den Werbemechanismen und suchen Transparenz und Beziehung zu den Firmen, denen sie vertrauen. Das aus LOHAS-Markeninitiativen meist resultierende „Greenwashing&#8221;, durch das selbst die größten Umweltsauereien mit Schmetterlingen, Kindern und blühenden Wiesen vermarktet werden, ist nicht nur wirkungslos, sondern zutiefst kontraproduktiv. Marken, die tatsächlich eine nachhaltige Entwicklung einschlagen, tun gut daran, diese Entwicklung offen und ehrlich mit ihren Zielgruppen zu diskutieren. Daraus lernen sie von ihren Stakeholdern und schaffen Vertrauen. Alle anderen wechseln besser das Thema.</p>
<p><strong>Drittens zu den Kanälen</strong><br />
LOHAS sind moderne Mediennomaden. Die traditionelle Planung von Unterbrecherwerbung, basierend auf Reichweiten und Kontakthäufigkeiten, ist kaum so sinnlos wie hier. Klar, unter den Utopia-Usern und Ökotest-Lesern sind haufenweise LOHAS. Trotzdem gilt: LOHAS entziehen sich den traditionellen Medien und springen in ihrer Informationswut zwischen allen möglichen Medien hin und her. Eine gute Kommunikationsplanung muss daher nicht nur selbstverständlich in den digitalen Medien verankert sein, sondern vor allem so über die Routine und Affinitäten der Zielgruppe vernetzt werden, dass eine konsistente Geschichte erzählt wird, mit der sich die Zielgruppe gern und intensiv auseinandersetzt. Dies passiert dann, wenn es die Möglichkeit zum Austausch gibt, der zu weitergehenden Informationen führt, und wenn die Markenbegegnungen nicht nur eine Botschaft überbringen, sondern zugleich einen gebrandeten und von der Zielgruppe gesuchten Benefit bringen.</p>
<p><strong>Hintergrund: Die LOHAS</strong><br />
LOHAS sind Vertreter eines wertebasierten Lebens- und Konsumstils, für die es neben Preis und Qualität eine neue Dimension der Markenorientierung gibt: Ethik. Das Credo dieser idealistischen Hedonisten ist eine balancierte Lebensweise im Glauben an eine bessere Welt, die nicht durch Verzicht, sondern durch bessere Ideen, Technologie und Gemeinsinn erreicht wird. LOHAS sind einerseits umwelt-, gesundheits- und sozialbewusst, andererseits modebewusst und gadget-begeistert. LOHAS sind keine Ökos: Sie sind mehr optimistisch als kritisch, mehr ästhetisch als politisch motiviert und vor allem deutlich technik- und konsumfreudiger.</p>
<p><strong>Hintergrund: Der LOHAS-Monitor</strong><br />
Der Touchpoint LOHAS-Monitor versteht sich als die erste bevölkerungsrepräsentative Untersuchung des LOHAS-Phänomens in Deutschland und bietet Einblick in das Wertemuster und Verhalten des nachhaltigen Konsums, inklusive der Mediennutzung und Markenpräferenzen. Gemeinsam mit der auf Online-Marktforschung spezialisierten INNOFACT AG führt Touchpoint für Kunden individuelle Untersuchungen durch, die das Konsumverhalten der LOHAS im Vergleich zur Gesamtbevölkerung repräsentativ beleuchten. Dazu nutzt Touchpoint das mit 300.000 registrierten Verbrauchern größte deutsche Consumerpanel meinungsplatz.de, das von INNOFACT gemeinsam mit der Holtzbrinck-Gruppe betrieben wird.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Diesen Artikel von Martin Albrecht veröffentlichte die Zeitschrift </strong><strong>new business am 08.09.2008</strong></p>
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